Das Berner Bildungszentrum unterrichtet schon seit einiger Zeit mit Simulationspatienten*. Diese Lehrmethode wird mehrheitlich im
Lernbereich Training und Transfer den
HF Studiengänge eingesetzt.
Was sind Simulationspatienten?Simulationspatienten sind Schauspieler und Laienschauspieler, welche eine Patientensituation darstellen. Die Simulationspatienten werden auf ihre Rolle von ausgebildeten Lehrpersonen vorbereitet.
ZielDurch die Lehrmethode werden für die Studierenden möglichst realitätsnahe Situationen geschafft (
Bilder). Die Studierenden haben die Gelegenheit, ihre manuellen, kommunikativen und haltungsbezogenen Fähigkeiten in sicherer Atmosphäre zu erproben. Dabei können sie ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten verbessern und reflektieren.
Einsatzgebiete
Die Patientensituationen können durch vielfältige Simulationen nachgeahmt werden.
Einige Beispiele sind:
- Postoperative Schmerzen
- Patienten und/oder Angehörige in Krisensituationen
- Pflegeanamnese
- Beratung von Patienten und Angehörigen
Es werden keine invasiven Handlungen an den Simulationspatienten ausgeführt.
Rückmeldung der Simulationspatienten
Ein wichtiger Aspekt dieser Lehrmethode ist die Rückmeldung der Simulationspatienten an die Studierenden. Forschungen zeigen, dass diese Rückmeldung seitens der Simulationspatienten sehr lernförderlich ist.
Publikationen
Vom Berner Bildungszentrum publizierte Arbeiten über den Einsatz von Simulationspatienten.
*Die männliche Form gilt stellvertretend auch für die weibliche.
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