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Fussball-EM – auch ohne Schweizer Nati mit Herzblut

Veröffentlicht von am 22. Februar 2012

Betrachtet man das Zuschauerinteresse zumindest auf unserem Kontinent, dann dürfte die Fussball-EM, die in diesem Jahr von Polen und der Ukraine ausgerichtet wird, das massgebliche Sportereignis sein.

Fussball-EM - auch ohne Schweizer Nati mit Herzblut

Fussball-EM - auch ohne Schweizer Nati mit Herzblut

Im Grunde handelt es sich ja nur um die Endphase der Europameisterschaft, denn bis zum Auflaufen in einem ukrainischen oder polnischen Stadion war es für manche Mannschaften ein weiter Weg. Das was den Fussball ausmacht – Dramatik, Emotion und Kampf mit Herzblut – war zur Genüge vorhanden und macht Lust auf mehr. Allerdings gehört es zur Definition des Siegers, dass es auch Verlierer gibt und so müssen denn die Anhänger so manchen Nationalteams durch das tiefe Tal der Leiden, weil “ihre” Mannschaft nicht bei der Endrunde dabei sein darf.

Müssen sie wirklich? Seien wir ehrlich – jeder Eidgenosse der fussballbegeisterten Sorte hat der Schweizer Nati die Daumen gedrückt. Gereicht hat es nicht und jetzt ist es an der Zeit, die Sache positiv zu sehen. Womit die Aussage jenes deutschen Fussballfreundes in den Fokus rückt, der da ganz offen sagt: “Wenn die Deutschen spielen, schaue ich nicht zu. Das regt mich immer zu sehr auf.” Welch Glück, dass es Aufzeichnungstechniken gibt, mit deren Hilfe man sich das Spiel nachträglich anschauen kann, wenn man das Ergebnis schon kennt und emotional verarbeitet hat. Das Beispiel ist echt, obwohl es extrem klingen mag. Aber es bringt die Sache auf den Punkt: Nationales Mitfiebern ist eine feine Sache. Freude am Zuschauen bei einem Fussballspiel eine bessere. Und so verliert die Fussball EM 2012 keineswegs an Interesse, sondern gewinnt an Reiz. Und vielleicht heisst es ja bei der nächsten Fussball EM wieder “Hopp Schwitz”

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